Unser Dorf | Eine kleine Tour durch unser Dorf

Eine kleine Tour durch unser Dorf

Unser Dorf

Im Rahmen der Dorferneuerung bekam unser Glockenturm 1997 einen anderen Platz und einen neuen Turm. Täglich läutet die restaurierte Glocke die Mittags- und Abendszeit ein. Sie wird auch bei Sterbefällen und in der Silvesternacht geläutet. Die Glocke entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit der Inschrift:

DISE GLOCK GEHERT DEM DORF SALSTAT GOS MICH
JOHANN JAKOB SPECK UNT JOERG JACOB GOSCHE ANNO 1742
.

 

Unsere zwei Schulhäuser wurden in der Zeit von 1927 bis 1976 als Schule für die Kinder von Saalstadt genutzt. 1976 wurde die Schule geschlossen und alle Kinder besuchen seit dem die Grund- und Hauptschule Franz-von-Sickingen, heute Realschule Plus, in Wallhalben.

Beide ehemaligen Schulgebäude werden nun anderweitig genutzt. Auf den Bildern ist das Neuere zu sehen, in der einen Hälfte sind vier Gemeindewohnungen untergebracht und in der anderen Hälfte hält der Gemeinderat seine Sitzungen ab. Bei Wahlen aller Art wird der Sitzungssaal zum Wahllokal umfunktioniert und man kann dort seine Stimme abgeben. Im älteren Schulhaus, hier nicht zu sehen, befanden sich ebenfalls Gemeindewohnungen und wurde im Jahr 2011 verkauft.

 

Das Kriegerdenkmal wurde 1921 errichtet um an die Gefallenen und Vermissten im ersten und später im zweiten Weltkrieg zu erinnern. Jährlich wird im November, am Volkstrauertag, an die Gefallenen und Vermissten mit einem Gottesdienst und mehreren Blumenkränzen gedacht.

   

Unsere beiden Eichen sind sehr alt, mindestens 400 Jahre und haben in Brusthöhe einen Umfang von 6,10 Metern. Sie stehen auch schon seit einiger Zeit unter Denkmalschutz. Sie mussten jedoch beide mit Steinen ausgemauert werden um ihre Standfestigkeit zu sichern.

   

2011 musste eine der Eichen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die Vereine und der Gemeinderat pflanzten eine neue Eiche.

Pflanzen einer neuen Eiche

Der Waschbrunnen wurde früher von den Hausfrauen, wie der Name schon sagt, zum Waschen von Kleidern genutzt. Der Rösbornwaschbrunnen, so ist sein richtiger Name, wurde 1868 repariert und schließlich 1887 renoviert. Im Rahmen der Dorferneuerung überlegt man, ob der Waschbrunnen im Rösborn nochmals renoviert werden und ein Rundwanderweg, der um Saalstadt geht, an ihm vorbei laufen soll.

   

Unser zweiter Waschbrunnen, der in Richtung Herschberg zu finden ist, wurde früher in erster Linie auch zum Waschen von Kleidern genutzt. Später nach dem zweiten Weltkrieg, diente er auch als Viehtränke für das Vieh der ansässigen Bauern im Ort. Der Brunnen wurde 1993 in Eigenleistung neu hergerichtet. Inzwischen hat der Dorfverschönerungsverein an diesem idyllischen Fleck einen Rastplatz errichtet, an dem Wanderer oder Radfahrer eine wohlverdiente Pause einlegen können.

   

Am Friedhofseingang befindet sich ein Torbogen aus dem Jahre 1805. Diese Jahreszahl steht im Rundbogen am Friedhofseingang. Er musste bis jetzt nur einmal ein wenig repariert werden. Das zeigt, dass schon damals in Saalstadt professionell  gearbeitet wurde. Der Torbogen ist deshalb auch ein wichtiger Zeitzeuge über die Entstehung und Entwicklung von Saalstadt.

 

Die Friedhofshalle wurde 1993 eingeweiht. Von hier aus begleiten wir unsere Verstorbenen, nachdem der Pfarrer tröstende Worte an die Hinterbliebenen gerichtet hat, auf ihrem letzten Weg zur Ruhe.

   


Letzte Änderung: 19.11.2016